Biographie
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Sonntag, 06. Dezember 2009 um 07:35
Name Schneitter Nathalie
Adresse Geissfluestrasse 8, 4514 Lommiswil
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Geburtstag 19.06.1986
Grösse 166 cm
Was ich mag Biken, faulenzen, kochen, lesen, Menschen die mir nahe stehen & glücklich sein
Was ich nicht mag Kälte, zu wenig Schlaf, hungrig sein & bissige Hunde
Ausbildung
  • 5 Jahre Primarschule Lommiswil
  • 3 Jahre Progymnasium Solothurn
  • 4 Jahre Wirtschaftsgymnasium Solothurn
  • Winter 05/06 Sprachaufenthalt Neuseeland
  • Wirtschaftsstudentin an der Uni Basel, im siebten Semester
  • Bikedisziplin XC Cross Country Elite Damen
    Rennteam Colnago Cap Arreghini (www.colnago.com)
    Club Mauna Loa Bikers Solothurn (www.monalobikers.ch)
    Trainer Edi Telser, seit Herbst 2008
    Mentaltrainerin Andrea Binggeli, seit Sommer 2005
    Bikerennen seit 2000, Nationalmannschaft seit Herbst 2001
    Sportliche Stärken Berg, Downhill
    Sponsoren

    siehe Bereich Sponsoren

    Erfolge
  • 15. Rang Olympiade Peking 2008 (Elite)
  • U23 Europameisterin 2008 in St.Wendel (GER)
  • U23 Vizeweltmeisterin 2008 in Val di Sole (I)
  • Juniorinnen Weltmeisterin 2004 in Les Gets (F)
  • 7. Rang Europameisterschaft Elite 2009 in Zoetermeer (NED)
  • 4x Top 10 Weltcup 2009 (Elite)
  • 3x Top 10 Weltcup 2008 (Elite)
  • Ziele
  • Freude am Sport
  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Konstante Top 10 Resultate im Weltucup
  • Podestplatz Sommerolympiade 2012 in London
  •  
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    Sonntag, 06. Dezember 2009 um 07:11

    portraitGeboren wurde ich am 19. Juni 1986 und ich wuchs in Lommiswil, einem kleinen Dorf am Jurasüdfuss, auf. Meine zwei älteren Brüder waren da schon weg von zu Hause und so erlebte ich meine Kindheit zusammen mit meinem kleineren Bruder Michael.

    Schon als Kind war ich ein Wildfang. Ich machte mit allem das Räder hatte die Gegend unsicher und liebte es mich im Wald auszutoben. Naheliegend also, dass ich mir 1999 das neue Bike meiner Mutter immer häufiger auslieh und durch Wald und Wiesen raste.

    Vom Ehrgeiz gepackt stand ich bald schon auf der Startlinie meines ersten Rennens: Ein riesiges Debakel, damals schwor ich mir, niemals wieder ein Rennen zu bestreiten. Ich wurde überrundet und mein Material vermieste mir die Schlammschlacht total. Doch die Leidenschaft für diesen vielseitigen Sport wuchs und auch das Rennfieber riss nicht lange ab. Erfreulicherweise erfrischte ein stetiger Aufwärtstrend meine noch junge Karriere. Im Herbst 2001 wurde ich in die Juniorennationalmannschaft aufgenommen, durch die ich viel profitieren konnte. Im Hinblick auf die Saison 2002 habe ich erstmals mit meinem Trainer Dani zusammengearbeitet und mich mit gezieltem Training auf die Rennen vorbereitet. Die Fortschritte waren schnell sichtbar und auch die Erfolge liessen nicht lange auf sich warten. Schon bald hatte ich den nahtlosen Anschluss an die nationale und internationale Spitze bei den Juniorinnen geschafft.

    Im Jahr 2003 konnte ich mit dem Schweizermeistertitel meinen ersten grossen Sieg feiern und im Jahr 2004 mit dem 3. Platz an der Europameisterschaft und dem Weltmeistertitel erstmals auch auf internationaler Bühne brillieren.

    Im 2005 setzte ich dann aber auf die Karte Schule und schloss die Matura mit Bravour ab. Sportlich betrachte ich das Jahr 2005 als ein Übergangsjahr. Der Wechsel in die Elitekategorie und die schulische Belastung liessen es nicht anders zu. Trotzdem konnte ich schon in meinem ersten Elitejahr die Qualifikation für die Weltmeisterschaft schaffen.

    Vom Jahr 2006 erhoffte ich mir einen erneut grossen Lsistungssprung. Ich konnte mich im Wintertraining, welches ich mit einem Sprachaufenthalt in Nauseeland verband, erstmals wirklich aufs Biken konzentrieren und steckte mir auch dementsprechend grosse Ziele. Zunächst lief aber alles schief. Zurück in der Schweiz konnte ich mein Leistungspotential in keiner Weise ausschöpfen und obwohl ich mich im Training meistens super fühlte, waren die Resultate in den Rennen schlecht wie nie. Dank viel harter Arbeit mit Andrea, die mich sportpsychologisch betreut, konnte ich diese zeitweilige Krise aber gut meistern und fand mitte Saison dann auch fast von einem Tag auf den andern zu meiner Form zurück. Der 2.Platz an der U23 Schweizermeisterschaft und die gleichzeitige EM-Quali machte den Anfang. An der EM schaffte ich dann mit dem 6. Platz auch die Quali für die WM. Mit dem 5. Platz zeigte ich an der WM eine Leistung, die mir wohl niemand zugetraut hatte.

    Die Saison 2007 war von Beginn weg sehr erfolgreich . Endlich konnte ich über längere Zeit mein Leistungspotenial abrufen und auch mit dem Druck umgehen, den ich auf meinen Schultern spürte. Der Schweizermeistertitel war deshalb auch enorm wichtig für mich. Die internationalen Titelkämpfe waren aber sehr schwierig, weil sie mit den Uniprüfungen zusammen fielen. Optimal war dies nicht, aber der 5. Platz an der Europameisterschaft in der Türkei und der 7. Platz an der Weltmeisterschaft in Schottland darf sich sicherlich zeigen lassen.

    Für's 2008 habe ich gleich mehrere wichtige Veränderungen vorgenommen. Mein Unipensum habe ich etwas reduziert und erstmals stand ich für das italienische Team Colnago Cap Arreghini am Start. Von diesen Veränderungen erhoffte ich mir einen erneuten Leistungssprung.  Die konstanten Top ten Resultate im Weltcup, der U23 Europa- und Vizeweltmeistertitel haben mir gezeigt, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Der 15. Platz an der Olympiade in Peking war mein bisheriger Karrierehöhepunkt. Trotz einem schweren Sturz Ende erste Runde, zeigte ich ein beherztes Rennen und bewies einmal mehr mein grosses Kämpferherz!

    Die Saison 2009 war mein Bestätigungsjahr. Entsprechend hoch war die Erwartungshaltung. Ich versuchte locker zu bleiben, hatte aber immer wieder mit der Defekthexe zu kämpfen und macht selber viele dumme Fehler. Rückblickend darf ich mit 4 top 10 Rangierungen im Weltcup und dem 7. Rang an der Europameisterschaft sicher zufrieden sein. Mein persönliches Saisonhighlight war aber die Silbermedaille mit dem Team an der EM.
    Die Weltmeisterschaft war mein grosses Saisonziel, ich habe mich wochenlang auf diesen Grossevent vorbereitet, war topfit und heiss auf das Rennen. Leider machte mir eine tückische Magendarmerkrankung einen Strich durch die Rechung. Im Moment traf mich dieser erneute Rückschlag hart. Ich verarbeitete ihn aber ziemlich rasch und richtete meinen Blick wieder nach vorne. Ich habe viel dabei gelernt und bin sicher, dass mich diese Erfahrungen noch stärker machen wird.

    Ich stürme nun tatendrängig meinen nächsten Zielen entgegen. Ich bin mir aber bewusst, dass ich noch viel lernen muss und es nicht immer so steil nach oben gehen wird! Mein Team Colnago Cap Arreghini, für welches ich auch in Zukunft an den Start gehen werde, wird mir dabei zur Seite stehen, an mich glauben und mich unterstützen.
    Ich stecke mir hohe, aber realistische Ziele. Auch weiterhin möchte ich mit guten Resultaten und vollem Einsatz auf mich aufmerksam machen. Ich bin zuversichtlich und hungrig auf den weiteren Karriereverlauf!